Icefighters HSV

Hamburg/Salzgitter. Mit einem Punkt im Gepäck kehrten die TAG Salzgitter Icefighters vom Regionalliga-Duell beim Hamburger SV zurück. Nach einer Partie mit wechselhaftem Geschick erzwangen die Stahlstädter kurz vor Ende der regulären Spielzeit die Verlängerung, die mit einer 4:5-Niederlage (1:4, 0:0, 3:0) endete.

Kalte Dusche im ersten Drittel

Dabei begann das Spiel denkbar schlecht für die Gäste. Hamburg kam mit Dampf aus der Kabine und sorgte bereits nach knappen zwei Minuten für die 1:0-Führung. Durch die erste Strafzeit seitens der Schwarz-Grünen gerieten diese sogleich ins Hintertreffen – die Hansestädter stellten im Powerplay schon nach kurzer Zeit auf 2:0 (6.). „Wir haben den Start verschlafen, das muss man so sagen. Wir hatten zunächst keinen Zugriff auf das Spiel und haben auch nicht die Bereitschaft gezeigt“, sagte Torhüter Lars Tschirner, der Coach Radek Vit an diesem Wochenende vertrat und die Geschicke an der Bande leitete. Für einen Lichtblick sorgte Cedric Schröder, der knapp zehn Minuten später für den 2:1-Anschlusstreffer sorgte (15.). „Nach dem Anschluss lief es besser, da waren wir dem Ausgleich nahe, doch der HSV war effektiver“, so Tschirner weiter. Das Team von der Elbe stellte mit dem 3:1 (18.) gegen Drittelende den alten Abstand wieder her und schenkte den Niedersachsen elf Sekunden vor der Pausensirene auch noch das ernüchternde 4:1 (20.) ein.

Icefighters geben Ton an, schießen aber keine Tore

Salzgitter ließ sich trotz des deutlichen Rückstandes weiterhin nicht beirren und fand im Mittelabschnitt immer besser in das Spiel. „Im zweiten Abschnitt kamen wir komplett anders aus der Kabine, waren tonangebend und konnten Hamburg immer wieder in deren Drittel einschnüren“, kommentierte der Goalie. Tore fielen keine weil „wir uns teilweise auch sehr ungeschickt angestellt haben, das Scheibenglück fehlte und Hamburg nur noch hinten drin stand!“

Ausgleich in letzter Minute

In den letzten 20 Minuten kippten die Icefighters schließlich die Begegnung. Luca Häufler ließ mit seinem Treffer zum 4:2 (43.) neue Hoffnung aufkeimen. Die Hausherren fingen sich allerdings wieder und es ging eine Weile hin und her. Eine Hamburger Strafzeit in der 55. Minute bot den Icefighters eine Gelegenheit, die sie sich nicht nehmen ließen. Goalie Dennis Korff wich zugunsten des Extraattackers, sodass man in doppelter Überzahl agieren konnte, bis ein Versuch von Petr Binias schließlich den Weg zum 4:3 (57.) in das Gehäuse fand. Das nötige Scheibenglück hatte letztendlich Ron Friedrich, der rund eineinhalb Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit aus einem extrem ungünstigen Winkel das erlösende 4:4 (58.) einnetzte.

Hamburg siegt in Überzahl

Unglücklicherweise hatte das Team vom Salzgittersee kurz vor Ablauf der 60 Minuten eine Strafe gezogen, sodass es in Unterzahl in die Overtime ging. Dort biss sich der HSV gleich mit dem ersten Angriff fest, ließ die Scheibe laufen und erzielte schließlich das entscheidende 5:4 (61.). „Da waren wir etwas zu spät“, sagte Tschirner, der sein Team dennoch lobte: „Wir haben Moral bewiesen und uns nach dem Rückstand gut zurückgearbeitet. Abgesehen vom ersten Drittel konnten die Zuschauer ein wirklich hochklassiges und schnelles Spiel sehen!“

Playoffs praktisch sicher

Mit diesem Ergebnis ist den TAG Salzgitter Icefighters der Einzug in die Playoffs nahezu nicht mehr zu nehmen. Dafür müssten die fünftplatzierten Weserstars Bremen ihre drei restlichen Partien in regulärer Spielzeit gewinnen und eine Differenz von 16 Toren gegenüber Salzgitter aufholen, während die Icefighters alle restlichen Spiele verlieren müssten.

Statistik

Torfolge: 1:0 (1:54) Marc Stüven (Hanke, Garbe), 2:0 (5:31) Pascal Heitmann (Schlode/PP1), 2:1 (14:13) Cedric Schröder (Binias), 3:1 (17:28) Robin Richter (Hanke), 4:1 (19:49) Pascal Heitmann (Stüven, Hanke), 4:2 (42:30) Luca Häufler (Kopke, Herklotz), 4:3 (56:20) Petr Binias (Herklotz/PP1), 4:4 (58:18) Ron Friedrich (Binias, Vit), 5:4 (60:41) Robin Richter (Hanke, Heitmann/PP1)

Icefighters Team

Salzgitter. Wenn die TAG Salzgitter Icefighters am Sonntag um 17 Uhr beim Hamburger SV antreten, könnten die Stahlstädter im Idealfall mit einem Sieg die Playoffs in der Regionalliga Nord dingfest machen.

„Strafen vermeiden und Aufgaben erledigen“

Dafür müssten allerdings die fünftplatzierten Weserstars Bremen ihre Partie beim Tabellenschlusslicht Adendorfer EC gewinnen, damit die Schwarz-Grünen vorzeitig den Einzug in die Meisterrunde feiern können. Gegen den Gegner vom Sonntag steht beiden Teams bislang eine ausgeglichene Bilanz zu Buche. Auf einen klaren 5:2-Sieg beim HSV, der etwas holprig in diese Spielzeit gestartet war, folgte eine Niederlage in Salzgitter. „Das haben wir vergeigt, weil wir da zu arrogant waren“, begründet Icefighters-Coach Radek Vit die knappe Niederlage von damals, als man zu selbstsicher war und eine Führung leichtfertig verspielte. „Hamburg ist offensiv gut und spielt auch ein starkes Powerplay – wir müssen Strafen vermeiden und unsere Aufgaben erledigen, dann können wir sie auch wieder schlagen!“, so der Übungsleiter. „Der HSV hat im Verlauf der Saison wichtige Punkte geholt, wenn die Spiele auf der Kippe standen, während wir mindestens sechs bis sieben Punkte verschenkt haben“, betont der Ex-Profi.

Beide Teams im Aufschwung

Aktuell sind beide Kontrahenten auf dem aufsteigenden Ast. Die Icefighters haben vier ihrer letzten fünf Partien für sich entschieden, Hamburg hat vier Spiele in Folge gewonnen und wird alles daran setzen, nochmal an Ligaprimus Sande zu kratzen, um die bestmögliche Platzierung für die Verzahnung mit der Ostgruppe zu erreichen.

Salzgitter. Mit einem 4:1 (1:0, 2:1, 1:0) gegen die Weserstars Bremen holten die TAG Salzgitter Icefighters am Sonntagabend den dritten Sieg in Folge und sind damit vor rund 320 Zuschauern dem Erreichen der Playoffs in der Regionalliga Nord einen Schritt näher gekommen.

Icefighters gehen verdient in Führung

Dabei hatten die Hausherren das Geschehen über weite Teile der Partie unter Kontrolle. Von Beginn zeichneten sich die Stahlstädter durch Offensivdruck aus und belohnten sich durch Lukas Pfaffingers Treffer zum 1:0 (9.) folgerichtig mit der Führung. Der Titelverteidiger zeigte sich jedoch unbeeindruckt und brannte auf den Ausgleich, doch die sicher stehende Abwehr vom Salzgittersee ließ kaum gefährliche Abschlüsse zu. Gegen Ende des ersten Drittels spielten sich die Schwarz-Grünen mit starken Passkombinationen immer wieder nach vorne und schnupperten am nächsten Treffer.

Kurzer Wackler reicht Bremen nicht

Der fiel zunächst nicht, es waren die Weserstars, die zur Spielmitte durch Paul Schön den 1:1-Ausgleich (31.) erzielten. Der Gegentreffer wirkte allerdings wie eine Initialzündung, Salzgitter trat nochmal voll auf das Gas und so setzte sich Icefighters-Top-Torjäger Thomas Herklotz auf dem rechten Flügel durch und überwand Maksim Jar im gegnerischen Gehäuse zum 2:1 (32.). Für Bremen lief es nun nicht mehr rund. Zwei Strafen sorgten für eine doppelte Überzahl der Gastgeber, die sich nicht lange bitten ließen und durch Cedric Schröder auf 3:1 (35.) erhöhten.

Salzgitter spielt konsequent zu Ende

Im Schlussabschnitt ließ das Team vom Salzgittersee keine Zweifel aufkommen. Trotzdem nur noch ein Tor fiel, als Pfaffinger mit seinem zweiten Treffer des Tages für den 4:1-Endstand (45.) sorgte, hatte die Mannschaft von Radek Vit das Heft in der Hand und zeichnete sich durch zahlreiche Angriffe aus, während die Hanseaten nur noch selten den Weg nach vorne fanden und dabei auch nicht zwingend genug agierten.

„Souverän gewonnen!“

So zeigte sich Vit nach dem Spiel sehr zufrieden: „Man findet natürlich  immer was, aber heute habe ich wenig zu bemängeln. Es gab eine kurze Phase im zweiten Drittel, wo es am Ende ein bisschen an Konsequenz gefehlt hat und im ersten Drittel waren wir teilweise noch etwas zu nervös und unkonzentriert. Aber wir haben das souverän gemacht und am Ende verdient gewonnen, auch wenn wir noch etwas mehr Möglichkeiten hatten. Die letzten 20 Minuten haben mir besonders gefallen, die Mannschaft hat wirklich als Team gearbeitet!“

Statistik

Torfolge: 1:0 (8:11) Lukas Pfaffinger (Bannach, Pelikan), 1:1 (30:35) Paul Schön (Galwas), 2:1 (31:36) Thomas Herklotz (Binias, Vit), 3:1 (34:56) Cedric Schröder (Vit, Ponatovskis/PP2), 4:1 (44:16) Lukas Pfaffinger

Salzgitter. Mit einem 4:3 (1:1, 2:0, 0:2) gegen den Adendorfer EC setzten sich die TAG Salzgitter Icefighters am Sonntagabend erst in der Verlängerung durch und schieben sich damit auf Platz drei in der Regionalliga Nord. Dabei vergab das Team von Radek eine Zwei-Tore-Führung im letzten Drittel, schlug in der Overtime jedoch nach wenigen Sekunden zu.

Icefighters starten mit Druck

So waren es auch die Hausherren, die von Beginn an das Spiel über weite Strecken dominierten. Auch in Unterzahl ließen die Stahlstädter zunächst keine Zweifel aufkommen, brachen zweimal per Sololauf aus, wobei Justin Spenke im zweiten Anlauf den Versuch fast selbst versenkt hatte, es aber Thomas Herklotz war, der den Rebound erfolgreich zum 1:0 (7.) in die Maschen jagte. Adendorf ließ sich nicht beirren und versuchte sich mit kontrollierten Spielzügen, doch im weiteren Verlauf des ersten Drittels fesselten die Gastgeber das Tabellenschlusslicht immer öfter in deren Drittel. Ein rasanter Konter reichte den Heidschnucken allerdings, um den Spielstand auf durch den Treffer von Kenneth Schnabel auf 1:1 (16.) zu egalisieren. „Da hatten wieder weniger Bewegung, haben unsere Aufgaben vernachlässigt und auch das Umschalten auf die Defensive hat nicht funktioniert. Es darf nicht passieren, dass ein Spieler gegen zwei Verteidiger an die Scheibe kommt“, sagte Vit zum ersten Gegentreffer.

Zwei-Tore-Führung

Im zweiten Abschnitt schlugen die Icefighters nach nur wenigen Sekunden erbarmungslos zu, nachdem es wieder Herklotz war, der nahezu im Alleingang auf 2:1 (21.) stellte. Auch nach dem erneuten Rückstand blieb der AEC dran, konnte sich gegen die zunächst starke Vereidigung und einen wieder sehr gut augelegten Dennis Korff im heimischen Tor allerdings nicht durchsetzen. Vorne kam Leon Geffers zum Zug und erzielte nach Vorbereitung von Jannis Sahno und Petr Binias das 3:1 (34.). Ab diesem Zeitpunkt gefiel dem Coach allerdings nicht mehr, was er sah: „Bis zur 35. Minute war ich zufrieden, danach haben wir dem Gegner zu viele Kontermöglichkeiten gegeben.“

Ein Punkt verschenkt

Im Schlussdrittel zeichnete sich immer mehr ab, dass die Partie zu kippen drohte. Die Gäste kämpften bis zum Schluss und belohnten sich mit einem Doppelschlag. Tufan Salfeld sorgte in der 56. Minute für den 3:2-Anschluss, rund eineinhalb Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit netzte Denny Böttger zum 3:3 (59.) ein – Verlängerung! Dort ging es dann schnell: Nach nur 17 Sekunden ließ Janis Sahno das Netz zum spielentschiedenden 4:3 (61.) zappeln. „Wir haben Adendorf sechs Minuten vor Schluss eingeladen, haben schlechte Pässe gespielt, nur nach vorne gedacht und uns nicht mehr auf die Defensive konzentriert. Wir können glücklich sein über das schnelle Tor in der Overtime, aber den einen Punkt haben wir verschenkt“, zeigte sich der Ex-Profi am Ende trotz des Sieges auch ein wenig verärgert.

Statistik

Torfolge: 1:0 (6:38) Thomas Herklotz (Spenke/SH1), 1:1 (15:52) Kenneth Schnabel (Hofmann), 2:1 (20:27) Thomas Herklotz, 3:1 (33:02) Leon Geffers (Binias, Sahno), 3:2 (55:50) Tufan Salfeld (Petersen, Böttger), 3:3 (58:28) Denny Böttger (Kulabukhov), 4:3 (60:17) Janis Sahno (OT)

Icefighters Nordhorn

Salzgitter. Wenn am Sonntag um 18.00 Uhr der Adendorfer EC am Salzgittersee seine Visitenkarte abgibt, gilt es für die TAG Salzgitter Icefighters gegen das Schlusslicht der Regionalliga Nord möglichst alle Punkte in der heimischen Halle zu behalten.

„Wissen worum es geht“

Dabei weiß Coach Radek Vit diesmal, dass seine Mannschaft den AEC nicht unterschätzen wird, waren es doch ausgerechnet die Stahlstädter, die gegen die Heidschnucken in dieser Saison als erstes Team eine Niederlage hinnehmen mussten. „Ich denke, jetzt ist es nicht mehr so schwer vom Kopf her, weil wir sie schon einmal unterschätzt haben. Im zweiten Spiel haben wir aber gemerkt, dass wir auch da die Leistung liefern müssen. Die Jungs wissen nun worum es geht“, so Vit. Auf die 4:5-Niederlage im Chinadome im ersten Aufeinandertreffen der Saison folgte ein 3:1-Sieg in Adendorf.

Playoff-Platz sichern

Beide Kontrahenten gehen mit einem Sieg im Rücken in das kommende Duell. Während sich die Rote Laterne der Liga zuletzt in Bremen nur knapp in der Overtime mit 8:7 durchsetzen konnte, feierten die Grün-Schwarzen am Sonntag vor Silvester mit einem souveränen 9:4-Sieg gegen Nordhorn den bisher größten Erfolg dieser Spielzeit. Doch darauf ausruhen ist nicht drin. „Für uns ist es extrem wichtig zu gewinnen, um den Playoff-Platz zu festigen“, sagte der Ex-Profi. Die Konstellation dafür steht gut. Verfolger Bremen muss an diesem Wochenende beim Ligaprimus in Bremen antreten, der EC Nordhorn empfängt den Tabellenzweiten aus Hamburg. Damit besteht die theoretische Möglichkeit, sich am ECN vorbeizuschieben, wovon der Deutsch-Tscheche allerdings nichts wissen möchte: „Darüber mache ich mir keine Gedanken, wichtig ist es, sich erstmal auf unser Spiel zu konzentrieren!“ Vier Siege aus den letzten fünf Partien, sollten für genug Motivation sorgen.

Pelikan wieder dabei

Personell ist die Lage noch immer etwas angespannt, dennoch „treten wir mit drei Reihen an.“ Es fehlen definitiv Arthur Bippus, Kirill Borisov, Delf Sinnecker und Lukas Pfaffinger. Lukas Vit hat ein Spiel Sperre aufgrund der zwei 10-Minuten-Strafen im letzten Spiel. Erstmals wieder im Kader steht Christian Pelikan, der eine lange Verletzungspause einlegen musste.

Salzgitter. Mit einem souveränen Sieg verabschieden sich die TAG Salzgitter Icefighters aus dem Jahr 2018! Am Sonntagabend schickten die Hausherren den EC Nordhorn in der Regionalliga Nord vor rund 450 Zuschauern mit einem klaren 9:4 (3:1, 4:0, 2:3) zurück in die Heimat.

Konzentrierter Start

Dabei bewiesen die Stahlstädter von Beginn an, dass sie in Sachen Konzentration einen guten Weg eingeschlagen haben. Daran mangelte es auch in Sande am letzten Spieltag nicht, denn dort scheiterte es an der Anzahl an Abschlüssen – am Sonntag sahen die Zuschauer ein ganz anderes Spiel. „Der Zeitraum, in dem wir die Konzentration verlieren, der wird immer kürzer. Aber auch heute haben wir sechs, sieben Minuten gesehen, wo wir nachgelassen haben und die Kleinigkeiten und die Taktik vernachlässigt haben. Mit sowas schlagen wir uns selbst und laden den Gegner ein“, sagte Icefighters-Coach Radek Vit. Doch größtenteils lief alles rund. Bereits nach knappen drei Minuten jagte Yannick Meve die Scheibe zum 1:0 (3.) erstmals in das gegnerische Gehäuse, gute zehn Minuten darauf versuchte es Michal Kopke aus der Distanz und hatte mit dem Treffer zum 2:0 (13.) Erfolg, als ECN-Goalie Marek Hanisz auch etwas unglücklich aussah. Dennoch bäumten sich die Gäste kurz auf und sorgten eine halbe Minute später mit dem 2:1 (14.) für den Anschluss, doch das Vit-Team stellte durch Leon Geffers‘ 3:1 (17.) den alten Abstand wieder her.

Icefighters dominieren

Im Mittelabschnitt übernahm die Mannschaft vom Salzgittersee die volle Kontrolle, zeigte sich in allen Belangen von einer starken Seite. „Im Forecheck waren wir gut und haben dem Gegner kaum Luft gelassen“, teilte ein zufriedener Coach mit. Arthur Bippus leitete mit dem 4:1 (24.) das Feuerwerk ein, auch wenn es danach noch eine Weile dauerte bis das Netz erneut zappelte. Wieder war es der Ex-Wolfsburger, der auch für das 5:1 (35.) sorgte, woraufhin es Cedric Schröder nur Sekunden später (36.) und Justin Spenke (39.) kurz vor der zweiten Pause nochmal krachen ließen.

Schoch mit erstem Einsatz

Mit dem Zwischenstand von 7:1 ging es in die letzten 20 Minuten. Dort durfte René Schoch erstmals in dieser Saison zwischen die Pfosten, die bis dahin ein – wie immer – sensationell aufgelegter Dennis Korff gehütet hatte. „Wir wollten dem René auch mal die Möglichkeit geben, ins Tor zu gehen. Er kommt immer mit guter Laune zum Training, gibt immer Vollgas und hängt sich rein, obwohl er weiß, dass er kaum zum Spielen kommt. Er ist immer da für die Jungs, ein starker Backup für Dennis und heute hatten wir die Möglichkeit ihn für seinen Einsatz zu belohnen und Danke zu sagen. Das war auch Dennis sehr wichtig, der zu mir kam und sagte, ich solle ihn mal reinlassen.“ Und Schoch zeigte eine starke Leistung! Vorne erhöhte Thomas Herklotz auf 8:1 (46.) bevor Konstantin Ljuboratets den EC Nordhorn mit einem Doppelschlag nochmal aufblitzen ließ. In Gefahr geriet die Partie allerdings nicht mehr. Kapitän Spenke sorgte mit seinem zweiten Treffer des Tages für das 9:3 (58.), bevor der ECN in der letzten Minute mit dem 9:4 (60.) das Ergebnis noch ein wenig korrigierte.

„Überragende Leistung!“

Dass es im letzten Abschnitt nicht ganz rund lief, störte den ansonsten rundum zufriedenen Vit schon ein wenig: „Die Gegentore nerven mich schon, weil es unsere Leistung etwas schmälert, da wir über weite Strecken eine richtig gute Leistung abgeliefert haben. Die Gegentreffer regen mich deshalb auf, weil wir so die engen Spiele verlieren. Ansonsten war es eine überragende Leistung. Wir haben heute endlich wieder geschossen und nicht nur versucht schön zu spielen. Heute haben wir auch mal dreckige Tore gemacht, haben es einfach mal versucht. Solche Tore haben wir sonst fast nie gemacht. Der Sieg ist auch in der Höhe verdient.

Icefighters Nordhorn

Salzgitter. Am Sonntag um 18.00 Uhr empfangen die TAG Salzgitter Icefighters den EC Nordhorn in der heimischen Eishalle am Salzgittersee zum vierten Aufeinandertreffen in dieser Spielzeit.

Saisonbilanz gegen ECN steht bei 2-1

Dabei konnten die Stahlstädter die beiden ersten Duelle der Saison für sich entscheiden, während Nordhorn beim letzten Aufeinandertreffen als Sieger hervor ging, was gleichzeitig den letzten Erfolg für das Team aus dem Westen der Republik darstellte. An den beiden letzten Spieltagen unterlag der ECN dem Tabellenführer ECW Sande und dem HSV und auch die Mannschaft von Cheftrainer Radek Vit musste sich jüngst dem Ligaprimus geschlagen geben. Für die Icefighters war es der erste Punktverlust nach drei Siegen in Folge.

Gute Leistung, aber keine Tore in Sande

Vier Zähler trennen die Kontrahenten vom Sonntag in der Tabelle. Nachdem die momentan drittplatzierten Nordhorner stark in die Saison gestartet waren und lange auf Tuchfühlung mit dem Platz an der Sonne agierten, schob sich der Hamburger SV nun vorbei. Salzgitter ist auf Rang vier noch immer auf Playoff-Kurs, doch Bremen hat nur drei Punkte Rückstand. Vit sieht sich für den 13. Spieltag gut gerüstet, spielte sein Team auch in Sande grundsätzlich keine schlechte Partie: „Ich kann den Spielern nicht viel vorwerfen. Wir haben konzentriert gespielt und waren auch in der Defensive stark, wir haben eben nur zu wenig Tore gemacht!“ Damit ist die Marschroute klar. Nachdem die Icefighters nach dem guten Start in die Saison oft daran scheiterten, ihre Leistung nicht über volle 60 Minuten erbringen, scheint dieses Problem nun gelöst, nur im Angriff muss es am Sonntag besser klappen. „Wir brauchen einfach mehr Abschlüsse!“, so der Coach.

14 Feldspieler treten an

Problematisch könnte eventuell die Personalstärke werden. Wie schon in den letzten Spielen fehlen einige Spieler verletzungs- oder urlaubsbedingt. Aktuell stehen 14 Feldspieler zur Verfügung.

 

Am vergangenen Sonntag mussten die TAG Salzgitter Icefighters die dritte Niederlage im dritten Spiel gegen den Tabellenführer ECW Sande hinnehmen. Dennoch zeigte die Mannschaft von Radek Vit eine gute Leistung, beim 0:3 (0:1, 0:1, 0:1) fehlten allerdings die Tore.

Sande effektiv – Icefighters fehlt der Abschluss

So erwischten die Jadehaie den besseren Start und brachten sich in Unterzahl mit 1:0 (8.) in Führung. Diesen Gegentreffer steckten die Stahlstädter noch locker weg, wurden im Verlauf der ersten 20 Minuten immer stärker. Das Aufbäumen des Tabellenvierten gipfelte in einem enorm starken Mittelabschnitt, in dem man das Geschehen über weite Strecken bestimmte, doch es haperte am Abschluss. „Wir haben im zweiten Drittel richtig Druck gemacht und hätten mindestens den Ausgleich erzielen müssen, aber die Jungs haben zu wenig Schüsse genommen“, sagte Vit, der seinem Team ansonsten keine Vorwürfe machen konnte. „Ich kann den Spielern ansonsten nichts vorwerfen. Wir haben konzentriert gespielt und waren auch in der Defensive stark, wir haben eben nur zu wenig Tore gemacht!“, so der Coach. Statt zu scoren mussten die Gäste kurz vor der zweiten Pause noch einen Gegentreffer hinnehmen. Mit dem 2:0 (39.) ging es in die letzten 20 Minuten, in denen Sande früh das entscheidende 3:0 (42.) erzielte. Für die Stahlstädter war im Anschluss nichts mehr zu holen.

 

Icefighters Team

Am Sonntag um 19 Uhr heißt es für die TAG Salzgitter Icefighters, sich erneut dem Tabellenführer ECW Sande zu stellen. Die Jadehaie rangieren mit vier Punkten Vorsprung vor dem HSV weiterhin auf Platz eins in der Tabelle. Die Gäste haben mit dem Sieg in Adendorf den vierten Rang gefestigt und wollen nun nachlegen, um auf Tuchfühlung mit der Spitze zu bleiben.

„Brauchen gute Defensive und Selbstvertrauen im Angriff“

Dabei möchte das Team von Radek Vit mit erhobenem Haupt in das Duell am Sonntag gehen. „Klar sind die gut, das ist keine Frage. Aber Sande ist auch nicht so viel stärker als die anderen Mannschaften. Man sieht aber, dass die vieles richtig machen und so auch knappe Spiele für sich entscheiden! Mit guter Defensive und Selbstvertrauen im Angriff können wir dort Punkte holen, dabei müssen wir vorne natürlich auch effektiv sein“, sagte der Coach im Vorfeld der Partie.

Personell sieht es diesmal nicht so rosig aus. Der kalten Jahreszeit geschuldet, fehlen dem Ex-Profi einige Spieler krankheitsbedingt. „Wir sollten mit drei Reihen antreten können, aber es wird knapp!“

Icefighters Nordhorn

Endlich wieder ein Sieg! Nach vier Niederlagen in Folge, gewannen die TAG Salzgitter Icefighters beim Adendorfer EC mit 3:1 (2:0, 0:0, 1:1) und halten damit wieder Kontakt zu den vorderen Plätzen.

Icefighters haben die Kontrolle

Wie zuletzt gewohnt, starteten die Stahlstädter auch diesmal gut in die Partie, ließen dem Gegner kaum Raum für Möglichkeiten und waren vorne selbst erfolgreich. Petr Binias leitete mit dem Treffer zum 0:1 (12.) den Erfolg ein, Kapitän Justin Spenke legte kurz vor der ersten Pause zum 0:2 (20.) nach. So ging man abermals mit einer Führung in das zweite Drittel, in dem sich die Salzgitteraner oftmals das Momentum nehmen ließen. „Wir haben wirklich gut gespielt, die hatten kaum Möglichkeiten und wir hatten alles unter Kontrolle“, sagte Icefighters-Coach Radek Vit zum ersten Abschnitt.

Strafendurchzogener Mittelabschnitt

Diesmal war es zwar ein erneut schweres zweites Drittel, doch die Führung ließ sich das Roadteam diesmal nicht nehmen. Zahlreiche Strafen sorgten dafür, dass kaum ein vernünftiges Spiel zustande kam. „Im zweiten Drittel wollten wir anschließen, aber es gab zu viele Strafen, von denen man allerdings nicht alle hätte pfeifen müssen. So haben wir fast den ganzen Abschnitt in Unterzahl gespielt“, so der Ex-Profi.

Salzgitter bringt Führung über die Zeit

In den letzten 20 Minuten knüpften die Icefighters an den guten Start an, netzten durch Lukas Vit gleich nach zwei Minuten zum 0:3 (52.) ein und erspielten sich auch in der Folge weitere Möglichkeiten. „Da hätten wir auch noch ein oder zwei Tore mehr schießen können!“ Ein weiterer Treffer gelang nicht, kurz vor Schluss musste sich Dennis Korff zum einzigen Mal umdrehen, als Adendorf für den Ehrentreffer sorgte (57.). Darüber war der Übungsleiter nicht sehr erfreut. „Das haben wir denen ein bisschen geschenkt, da haben wir wieder versucht zu schön zu spielen“, so Vit, der sich über einen Shutout seines Goalies gefreut hätte.