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Den alten und neuen Meister knapp geschlagen

22.03.2016 00:29:14

Erzielte den Siegtreffer - Icefighters Stürmer Nils Blankschyn (Foto: A. Blattmann)

Das Team der TAG Salzgitter Icefighters zeigte eine beherzte Leistung gegen den alten und neuen Meister der Regionalliga Nord und konnte trotz eines zwischenzeitlichen 3:1-Rückstands am Ende verdient mit 5:6 (3:1/2:3/0:2) gewinnen.

Nach fünf Niederlagen in dieser Saison gegen die Weserstars Bremen wollten die Stahlstädter endlich ihren ersten Sieg gegen den neuen Meister der Regionalliga Nord einfahren. Mithelfen konnte dabei wieder Alex Pflüger, der nach seiner Sperre zurück ins Team kehrte. 
Vor Beginn der Spielpartie standen noch einige Ehrungen auf seiten der Weserstars an. Mit ein paar Minuten Verspätung ging es dann auch los. Hochklassig war das Spiel am Anfang von beiden Teams keineswegs, doch merkte man beiden Mannschaften das Bestreben nach Zählbarem stets an. Die Icefighters überließ dabei dem Tabellenersten die Spielanteile und versuchten selber nach Scheibengewinn mit schnellen Vorstößen zum Erfolg zu kommen. Das klappte nicht so recht und mit einem Rückstand von 3:1 (3./13/14.) ging es in die erste Pause. Das Tor auf seiten der Icefighters konnte M. Breneizeris erzielen (10.).

In Abschnitt zwei war bis fast zur Hälfe das gleiche Bild zu sehen, die Weserstars machten das Spiel und die Icefighters suchten ihre Chancen in Tempogegenstößen.
Nach dem Anschlusstreffer von K. Hoffmann (25.) kam dann jedoch richtig Leben ins Spiel, auch wenn die Weserstars postwenden den alten Abstand durch A. Gluchich (27.) wiederherstellen konnten. Denn keine Minute später setzte R. Friedrich (28.) zu einem sehenswerten Solo an, schüttelte seine Verteidiger gekonnt ab und stand im direkten Duell mit Weserstars Schlussmann A. Gläser, dem er dann auch keine Chance ließ. Möglicherweise war jener A. Gläser dann ein paar Minuten später mit seinen Gedanken noch wo anders als er einen völlig harmlosen Schlenzer von R. Friedrich (30.) über die Stockhand passieren ließ. Die Weserstars ließen sich dadurch abermals nicht schocken und erzielten durch M. Meinhardt (32.) die erneute Führung. Pausentee.

Der Schlussabschnitt hatte dann auch so einiges zu bieten. Bereits nach gut fünf Minuten konnte M. Breneizeris einen kuriosen Treffer bejubeln. Nachdem A. Pflüger im Alleingang noch am Schlussmann scheiterte, die konfuse Bremer Abwehr nicht wusste wohin mit der Scheibe blieb dem Icefighters-Stürmer nichts anders übrig als den Puck im Tor zu versenken (46.). Die Icefighters waren somit wieder mehr als im Rennen, und als A. Gluchich kurz drauf noch mit seinem Penaltyschuss an Torfrau R. Lhotska scheiterte (51.) im Gegenzug die Icefighters durch N. Blankschyn erstmals die Führung bejubeln konnten (52.) war so einigen im Bremer-Paradice klar, dass hier eine Überraschung in der Luft lag. Als dann Bremens bester Stürmer A. Gluchich nach einem Sprintduell haderte, seinen Schläger in hohem Bogen übers Eis beförderte und anschließend Duschen geschickt wurde war der Abend für die Weserstars endgültig gelaufen, denn der Tabellenführer und Meister wirkte an diesem Tag nicht zwingend genug und so brachte dann auch die Schlussphase nicht mehr den nötigen Erfolg. Unterm Strich ein verdienter Erfolg der TAG Salzgitter Icefighters in einer fairen, allerdings auch weitgehend körperlosen Begegnung.

Den Meisterpokal erhielten die Bremer nach der Partie aus den Händen vom Fachspartenleiter Eishockey Senioren des NEV, Götz Neumann. Mit großem Jubel und riesiger Begeisterung feierten Spieler und Trainer der Weserstars den Triumph vor 440 Zuschauern und unter den Augen der Icefighters.

Salzgitter mit: Lhotska, Tschirner – Friedrich, Aust, Borchmeier, M. Hoffmann – Gatzka, Dalsch, Pflüger, Pelikan, Blankschyn, Breneizeris, Nüsse, K. Hoffmann

Strafen: Salzgitter 4
Weserstars 2 + 20

Zuschauer 440

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