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Der Knoten ist geplatzt – verdienter Heimsieg gegen Nordhorn

05.11.2017 23:12:41

Ron Friedrich erzielte gegen den ECH drei Treffer (Archivfoto: AB Blickfang)

Ein wenig Brisanz hatte die Begegnung schon, als die beiden Kellerkinder der Regionalliga aufeinandertrafen. Die Oberhand behielten die Gastgeber beim verdienten 6:4 (1:1, 4:1, 1:2) Heimsieg jedoch, und platzieren sich damit vor den Gästen aus Nordhorn in der Tabelle.

Es war eine Begegnung eines alten Bekannten im neuen Gewand. Die früher als GEC Ritter aktiven Nordhorner galten als die unbekannte Größe in der Liga, zumal in der Oberliga insolvent und hinterher neu formiert von unten her hinaufgearbeitet.
Auf der anderen Seite jedoch mit viel Potential im Team, das zu einem Teil noch aus der Zeit vor dem Neubeginn stammt.

Dies konnte man zu Beginn gut beobachten, in der Abwehr stabil und schnell umschaltend agierten die Gäste und ließen gleich ihre Spielstärke aufblitzen.
Zwar war das Führungstor in der 4. Minute eher unglücklich seitens des Goalies der Icefighters, aber zu diesem frühen Zeitpunkt nicht gänzlich unverdient.
Etwas verhalten dagegen die Angriffsbemühungen der Salzgitteraner. Man kam schwer in die Begegnung und die Nervosität nach den Niederlagen war spürbar. Der Ausgleich fiel dann in der achten Minute durch Ron Friedrich, und spätestens ab hier wurde die Begegnung bis zur Pause auf Augenhöhe weitergeführt, wenngleich ohne weitere Tore.

Der zweite Abschnitt, bisher ja schon fast traditionelle der schwächste im Team um Radek Vit, entwickelte sich an diesem Abend jedoch zum stärksten seit langem.
Auch wenn die Nordhorner zunächst wieder in Führung gingen (25.) kam die Antwort nicht viel später durch Christian Pelikan (29.). In eigener Unterzahl steigerte sich Ron Friedrich zum Mann des Tages, als er binnen 60 Sekunden gleich 2 Tore erzielte, und das Spiel zugunsten der Icefighters drehte.
Das hinterließ Wirkung bei den Nordlichtern, und die Partie nahm an Härte zu. Die Strafbank war ab hier nahezu ständig beansprucht, aber auch die Resignation seitens der Nordhorner war spürbar.
Den Pausenstand von 5:2 erzielt dann Artur Bippus, und mit einem beruhigenden Vorsprung begab man sich zum zweiten Pausentee.

Das letzte Drittel begann mit zweifacher Überzahl für die Salzgitteraner, von der immerhin die einfache noch zum 6:2 genutzt werden konnte (42. Minute, Justin Spenke).
Man hatte den Gegner im Griff, dieser allerdings ergab sich nicht komplett seinem Schicksal, wenngleich die Hausherren es nunmehr ruhiger angingen. Die Folge waren zwar noch die Anschlusstreffer bis zum 6:4, diese hatten allerdings nur kosmetische Wirkung.

Mit den drei Punkten die von 140 Zuschauern gesehen wurden schob man sich vom letzten Platz vor den EC Nordhorn, der wiederum zwei Spiele weniger absolviert hat.

Salzgitter spielte mit: Weikamp, Lhotska – Friedrich, Ponatovskis, Aust, Borchmeier, Doroshko, Proskuryakov, Spenke, Bannach – Dalsch, Geffers, Meve, Bippus, Pelikan, Borisov, Pfaffinger, Kopke, Lesko

Strafen: Salzgitter 14, Nordhorn 23 + 20
Zuschauer: 140

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