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Ratlosigkeit nach Niederlage – HSV dreht Rückstand

30.10.2017 20:56:58

Wieder konnte eine Führung nicht die nötige Sicherheit geben. Icefighters laufen weiter ersten Sieg hinterher (Foto:AB Blickfang)

Viel hatte man sich vorgenommen. Die ersten Punkte sollten eingefahren werden, als am Sonntagabend die TAG Salzgitter Icefighters den amtierenden Meister aus Hamburg empfingen. Das Spiel endete jedoch mit einer mehr als schmerzlichen 3:5 (3:0, 0:2, 0:3) Niederlage, die bei Trainer und Team Ratlosigkeit vorherrschen lassen.

Dabei konnten die 200 Zuschauer zunächst mit ansehen, dass die Salzgitteraner sich viel vorgenommen haben. Schnell versuchte man das Geschehen an sich zu reißen und den Gegner einzuschnüren. Erfolgreich, wie sich nach vier Minuten herausstellte: Justin Spenke traf zum 1:0. Der Faden riss nicht ab, und mit einer soliden Abwehr bis hierhin und einem Doppelschlag binnen Sekunden (10. Minute) zog man auf 3:0 davon (Ruven Bannach, Artur Bippus). Diesen bisher ungewohnt hohen Vorsprung nahm man mit in die Pause.

Zurück auf dem Eis hatte man mehr und mehr das Gefühl, dass dieses Ergebnis mehr verwaltet als denn ausgebaut werden sollte. Die Mannschaft aus der Hansestadt witterte Morgenluft und erhöhte ihrerseits die Schlagzahl, und die Chancen auf Seiten der Gäste mehrten sich. Dies mündete zur Mitte der Begegnung zum Anschlusstreffer durch eine genutzte Überzahlsituation (30.). Motiviert hiervon agierten die Hamburger deutlich offensiver und verkürzten in der 39. Minute kurz vor der zweiten Unterbrechung auf 3:2.

Auch nachdem man das obligatorische schwache zweite Drittel hinter sich gelassen hat, ließ die Leistung eher weiter nach als das sie gesteigert würde. Fast schon dem Schicksal ergeben musste man erneut in Unterzahl den Ausgleich hinnehmen (42.) um fünf Minuten später in Rückstand zu geraten, der aufgrund der überaus verhaltenen Spielweise der Icefighters nunmehr auch verdient war. Den Schlusspunkt setzten die Hanseaten wieder einmal in Überzahl (58.), und unterstrichen somit einmal mehr die Weisheit, dass auf der Strafbank noch kein Spiel gewonnen wurde.
Diesen bitteren Beigeschmack gilt es nun bis zum kommenden Samstag zu kaschieren, denn dann erwarten die Mannen von Radek Vit bereits den nächsten Gegner, den EC Nordhorn. Mit dem Aufsteiger kommt allerdings dann keine wesentlich einfachere Aufgabe auf die Icefighters zu.

Salzgitter spielte mit: Weikamp, Tschirner – Friedrich, Ponatovskis, Aust, Doroshko, Proskuyakov, Spenke, Bannach – Dalsch, Geffers, Meve, Bippus, Pelikan, Blankschyn, Borisov, Kopke

Strafen: Salzgitter 10, HSV 12

Foto: AB Blickfang

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