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Sieg und Niederlage am ersten Spielwochenende.

04.10.2016 13:43:03

Stürmer Lukas Vit kassierte gleich im ersten Spiel für die Icefighters eine Spieldauerdiziplinarstrafe

Gleich zweimal binnen 24 Stunden mussten die TAG Salzgitter Icefighters dieses Wochenende zur Saisoneröffnung antreten und zeigten dabei zwei verschiedene Gesichter.

Das erste, und zugleich siegreiche, zeigte man beim klaren 10:4 (1:2, 4:1, 5:1) Erfolg
Gegen den REV Bremerhaven.
Doch zunächst war es recht schwer abzuschätzen was für ein Kaliber einen erwartete. Denn was im einen Jahr an Leistung gebracht wurde kann im nächsten weit weniger wert sein – oder eben mehr. Diese Ungewissheit war zu Beginn auch nahezu greifbar gewesen. Zäh kam man ins Spiel rein, und die Chancenauswertung sollte bereits in den ersten 20 Minuten hinter den Erwartungen bleiben.

Dennoch ging man nach 7 Minuten durch Lukas Vit in Führung, diese wurde aber quasi binnen 60 Sekunden egalisiert. Zwar wurde das Zusammenspiel im weiteren Verlauf präziser, jedoch ohne zählbaren Erfolg.
Stattdessen lag man zur Pause mit 1:2 hinten. Dementsprechend mahnend muss die Ansprache von Trainer Radek Vit ausgefallen sein, denn im kommenden Abschnitt kamen die Hausherren weit besser mit dem Gegner zurecht.

Die Möglichkeiten zum Erfolg mehrten sich und der Ausgleich war die logische Konsequenz. Allerdings hatten die Gäste noch genug Widerstandskraft um erneut in Front zu gehen. Diese hielt dann weniger als 30 Sekunden, und ab hier war klar das die Punkte in der Humboldtallee bleiben sollten. Die sich ohnehin ergebenden Möglichkeiten wurden nun effektiver genutzt und der Pausenstand von 5:3 hergestellt.

Im letzten Drittel untermauerten die Hausherren ihre Favoritenposition, und durch Tore von Niklas Dalsch, Kiril Borisow, Milan Marnota und Nils Blankschyn wurde bei nur noch einem Gegentreffer der Endstand hergestellt der, gemessen an den ungenutzten Chancen, noch höher hätte ausfallen können.
Negativer Punkt kurz vor dem Ende die Spieldauerstrafe gegen Lukas Vit, der 24 Stunden später in Langenhagen nur zusehen durfte.

Salzgitter spielte mit: Lhotska, Weikamp – Friedrich, Aust, Bannach, Borchmeier, Breneizeris, Proskuriakov – Gatzka, Dalsch, Krönert, Pflüger, Müller, Borisow, Pelikan, Blankschyn, Nüsse, Vit, Marnota

Strafen: Salzgitter 9 + 20
Bremerhaven 14

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Die Kehrseite der Medaille konnte man ziemlich genau 24 Stunden später in Hannover Langenhagen sehen. 
Der Umstand, dass es nur 24 Stunden nach dem ersten Spiel der Saison stattfand, sowie der dünnere Kader der hier zur Verfügung stand sollte zu keiner Zeit die Auswärtsniederlage 5:1 (1:1, 2:0, 2:0 ) als Entschuldigung oder Rechtfertigung dienen.

Denn eigentlich lief hier zunächst alles planmäßig. Eine Begegnung mit hohem Tempo fand bereits nach drei Minuten ihren ersten Treffer. Alex Pflüger versenkte die Scheibe im Tor der Hannover Scorpions 1b. Die Zuschauer konnten sich in der Folge über Chancen auf beiden Seiten freuen, und ein Spiel das hier auf Augenhöhe stattfand. Doch ungenutzte Möglichkeiten werden allzu oft mit Gegentoren bestraft – ein Umstand der heute seine Tragweite in vollem Ausmaß zeigen sollte. Denn der Ausgleich durch Ex-Icefighter David Jasieniak war eine Konsequenz dessen, und sah bis dato mehr nach einem Betriebsunfall aus. Mit diesem Ergebnis ging man in die erste Pause.

Nach dem Seitenwechsel ging das muntere Hin und Her weiter, jeweils mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Doch selbst hochkarätige Chancen wurden nicht genutzt, nicht zuletzt aufgrund der hervorzuhebenden Leistung von Fabian Gensicke im Tor der Hausherren. Die Treffer die für die Gastgeber fielen waren dann das Ergebnis von kleinen Unaufmerksamkeiten oder eben auch Pech wie beim 3:1, der den neuerlichen Pausenstand markierte.

Somit musste die Wende in den letzten 20 Minuten erfolgen. Aber die Bemühungen blieben auch hier fruchtlos. Die Überzahlspiele wurden nicht ausgenutzt und die beiden Tore die zum Ende noch für die Scorpions fielen waren letztlich sicher verdient, aber eben auch das Resultat von Ungenauigkeiten im Abschluss.

Es sollte ein gelungenes Wochenende zum Beginn der neuen Spielzeit werden, und dies ist zumindest am Sonntag geglückt. Mit der Leistung in Langenhagen allerdings kann man auch soweit zufrieden sein, einzig am Torabschluss gibt es etwas zu hadern. Dieser wird sich eventuell mit der Nachverpflichtung der zwei Slowaken und dem Ex Adendorfer Lukas Engel verbessern. Jetzt haben die Icefighters ein Wochenende spielfrei und dann am 16. Oktober gastiert der amtierende Meister der Regionalliga, die Weserstars Bremen in der Eisporthalle am Salzgittersee.

Salzgitter spielte mit: Lhotska, Weikamp – Friedrich, Aust, Bannach, Borchmeier, Breneizeris, Böhm, Proskuriakov – Gatzka, Dalsch, Müller, Borisow, Pflüger, Müller, Blankschyn, Nüsse

Strafen: Hannover 10
Salzgitter 10

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